BuiltWithNOF
Pete

 Pete Pointer

 Drums, Vocals, Scottish Dance Master

pete@jollygrog.de

Peter „Pete“ Pointer kam im Jahre 1959 als zweiter Sohn von Elenor und John Pointer zur Welt. Die Sippe war verarmt, und Peter hatte von seinen Eltern keine finanzielle Unterstützung zu erwarten.

Trotzdem genoss Pete eine gute Schulbildung. Seine Freizeit vertrieb er sich in den Gassen von Ballachulish, Schottland, wo er Fußball, Fußball und Fußball spielte.

Petes Eltern, die  fromme Katholiken waren, brachten ihm das kirchliche Leben nahe. Er diente in Messen und sang im Kirchenchor, wo ihm bald nahegelegt wurde, seine musikalische Laufbahn abzubrechen ... wegen „anhaltenden Brummens“ ...

Jedoch löste Musik in Pete etwas aus, das ihn veranlasste, an sein musikalisches Talent zu glauben. Als Jugendlicher löste er sich zunehmend vom streng traditionell geprägten Elternhaus und kaufte sich seine erste Gitarre.

Einige Zeit danach erweiterte Pete seine musikalischen Möglichkeiten und kaufte sich sein erstes Schlagzeug, das klanglich eher an das Umfallen eines Blechdosenturmes erinnerte, als an ein Musikinstrument. Trotzdem wurde die erste Band gegründet, eine wenig erfolgreiche Pop-Cover-Band.

Musikalisch beeinflusst durch den Gitarristen und Sänger Horst Friedrich, der Gruppe „Sunset“, zu dem Pete auch heute noch regelmäßigen Kontakt pflegt, und Ian Paice, der ihn nicht allein mit seiner 6 ½“ Ludwig-Snare-Drum überzeugte, arbeitete Pete weiter an seiner musikalischen Karriere. Seinen größten Erfolg verbuchte er während seiner Zeit beim Militär, nachdem er sich am 04.08.1979 eine eigene 6 ½“ Ludwig-Snare-Drum zusammen mit dem legendären „Tama Superstar“ zugelegt hatte, vor ca. 300 Soldaten ... stehende Ovationen.

Von welchem Geld Pete sich das umfassende Equipment zugelegt hatte, ist bis heute ungeklärt. Möglicherweise arbeitete er bei Freunden seiner Eltern, die in Irland eine Firma betrieben, „Dunbar & Dunwoody“. Jedenfalls erzählt Peter immer gerne, wie er dort im Geschäft für klerikales Zubehör, Danny Dunwoody kennenlernte, der bis heute sein Leben begleitet, nicht nur im musikalischen Sinne.

Schwere Krankheiten beutelten Peter und machen ihm heute noch zu schaffen. Seine Karriere als Fußballer musste er aufgeben, die Musik und die 6 ½ Zoll Ludwig-Snare jedoch blieben ihm.

Mit Danny reiste er nach Deutschland, des milderen Klimas wegen, wo er in den 80ern seine große Liebe fand, die er 1988 ehelichte, und eine Familie gründete. Von da an war er nicht mehr der einzige, der musikalisch an ihn glaubte. Dank seiner begeisterten Kinderschar gelang es ihm weiterhin, sein musikalisches Talent auszuleben. Schottland bereist er regelmäßig, um sich von der Melancholie der Highlands einhüllen zu lassen, was seine Musik außerordentlich bereichert. Außerdem besucht er dort alte Freunde wie zum Beispiel Andrew Soutar, Hersteller der bekannten Soutar – Bagpipes, wiederum Inspiration für ihn.

Bei Auftritten mit Jolly Grog „haut es ihn jedesmal fast um“. Die eigene schottisch – irische Musik und das Auftreten im Kilt wecken intensive Heimatgefühle und Erinnerungen. 

Nach einer kreativen Pause im Jahr 2010 ist er wieder dabei und komplettiert die Band nicht nur musikalisch!