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Danny

 Danny Dunwoody

 Fiddle, Guitar, Bodhran, Flutes, Vocals

 danny@jollygrog.de

Danny Dunwoody wurde im Jahre 1967 als Sohn von Dick und Dorothea Dunwoody im Hafenviertel von Dublin geboren. Vater Dick kam durch einen Arbeitsunfall in den Docks ums Leben, als Danny 1 Jahr alt war. Diesen Schicksalsschlag hat Mutter Dorothea nicht verkraftet und verfiel bald dem Alkohol. Da sie sich nicht mehr um ihren Sohn kümmerte, übernahm zunächst die städtische Fürsorge Dannys Personensorge, bis Onkel Owen Dunwoody die Pflegschaft für seinen Neffen übernahm.

Owen Dunwoody, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Finn Dunbar unter dem Firmenzeichen „Dunbar & Dunwoody“ äußerst erfolgreich weltweiten Handel mit klerikalen Zubehörartikeln betrieb, bot Danny eine allumfassend versorgte Kindheit. Er kümmerte sich um einen geregelten Schulbesuch und eine angemessene Versorgung durch die Nanny Georgina, und er gab ihm schon früh  Gelegenheit, in der Firma sein Taschengeld aufzubessern, weshalb Danny große Teile seiner Kindheit und Jugend in den mit THC-haltigem Weihrauch angefüllten Hallen des Geschäfts als Lagerhelfer verbrachte.

In den ruhigeren Momenten genoss Danny die Gelegenheit, sich an den verschiedensten Musikinstrumente auszuprobieren, die, meist von anderen Lagerarbeitern mitgebracht, irgendwo herumlagen.

In diesen Tagen wurde Danny zunehmend klarer, dass er zum einen großes Talent besitzt, zum anderen sein schlechtestes Lied besser klingt als der Motor eines Gabelstaplers oder der Stimme des Lagermeisters, wenn dieser zur Arbeit anmahnt.

Auf diese Weise gelangte Danny im  Alter von 17 Jahren zu seinen ersten Auftritten in diversen Pubs von Dublin, ... die allerdings weniger erfolgreich waren. (Möglicherweise war der THC-Gehalt in der Luft eines irischen Pubs zu gering.) Parallel begleitete Danny seinen Onkel häufig auf Geschäftsreisen, hauptsächlich nach Deutschland, aber auch nach Holland und Texas, was sich in seinem Akzent deutlich bemerkbar macht.

Mit 24 entschied sich Danny gegen das Geschäftsleben und für die Musik. Er tat sich mit anderen Musikern zusammen und wurde zusehends sicherer im Umgang mit seinen Instrumenten und dem Publikum und somit erfolgreicher auf den irischen Bühnen.

Auf seinen Reisen über die britischen Inseln und durch das restliche Europa traf er auf Musikergrößen wie Barney Banjo, Kerry O’Reilly, Pete Pointer, Jim McCullom und viele mehr, mit denen er gemeinsam musizierte. Als Pete von der „Goldgrube Deutschland“ berichtete und davon, dass er hervorragende Kontakte dorthin pflege, entschied sich Danny, Irland zu verlassen.

Der erhoffte überdimensionale Erfolg blieb allerdings bis heute aus, weshalb Danny, der mittlerweile überwiegend in Deutschland lebt, nach wie vor gezwungen ist, Gelegenheitsjobs anzunehmen. Hier, betont er, arbeitet er in Erinnerung an seine Kindheit am liebsten für die katholische Kirche, als Kirchendienst-Helfer, wobei seine Lieblingsarbeit das Reinigen der Sakristei bleibt ... wegen der Luft!

Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen nahm Danny nie (bewusst) Drogen zu sich und frönte auch niemals übermäßig dem Alkohol ... Messwein ausgenommen!