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Sir Barney „Banjo“ from Turnmountain erblickte im Hafenviertel von Dublin als unehelicher Sohn der irischen Fischertochter Samantha Gail und des verarmten schottischen Adligen William McLoughlin from Turnmountain das Licht der Welt.
Seinen Vater, der die letzten Jahre seines Lebens in Dublin ein tristes Dasein als Gehilfe eines Leichenbestatters fristete, hat Barney nie kennengelernt, doch hinterlies ihm dieser seinen Kilt aus vergangenen Tagen, nachdem er alles andere beim Pfandleiher für Whisky und Bier umgesetzt hatte.
Barneys Mutter verstarb, als dieser 8 Jahre alt war. Er entkam dem Waisenhaus nur, weil der alte Seemann Sam Riggs, der im selben Haus wohnte, sich seiner annahm. Durch Riggs kam Barney zum ersten Mal in Berührung mit der irischen Musik, da dieser ihm die ersten Griffe auf einem alten Banjo beibrachte.
Im Alter von etwa 14 Jahren begann Barney eine Lehre als Zimmermann, die er jedoch abbrach, als sich die Gelegenheit bot, auf der „Irish Rover“, einem stolzen 4-Mast-Schoner als Matrose anzuheuern. Auf einer Fahrt über den Atlantik nach New York sank das Schiff mit Mann und Maus kurz vor der amerikanischen Ostküste. Barney war der einzige Überlebende, da er von einem Patrouillenboot der US Navy aus dem Wasser gefischt wurde.
In New York angekommen war er überwältigt von dieser gigantischen Stadt und schlug sich dort ein Jahr lang mit Gelegenheitsarbeiten durch.
Hier lernte Barney in einer Bar dann auch den damals noch unbekannten Michael Flatley kennen, welcher ihn mit seinem Musical „Lord of the Dance“ vertraut machte. Fasziniert von dieser Melodie entdeckte er seine Liebe zur Musik wieder, widmete sich intensiv dem Banjospiel und erlernte zudem noch das Gitarre spielen.
Als er nach einer Schlägerei mit der Wirtin des ”Mamma Cool”, einer New Yorker Bar, von der Polizei gesucht wurde, machte Barney sich mit dem nächsten Schiff und schwersten Verletzungen im Unterleib auf, um nach Irland zurückzukehren. In Dublin angekommen begann er, in den Pubs und Bars im Hafenviertel seinen Lebensunterhalt mit Musik zu verdienen. Auf diese Weise brachte er die alte Volksweise „Lord of the Dance“ wieder zurück zu ihrem Ursprung.
In Dublin lernte er alsbald auch Danny Dunwoody kennen, mit dem er von da an oft musizierte und durch die Lande zog.
Wegen seiner Verdienste zur Erhaltung und Verbreitung der traditionellen Celtic Music wurde ihm im Jahre 1997 durch die Queen die Ritterwürde verliehen ... erzählt er jedenfalls.
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